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Regeln & Grenzen durchsetzen?

Verfasst am 07.07.2017 7 Antworten zu diesem Beitrag

Ein Thema das jede Nanny betrifft.

Nanny

am 30.12.2018

Oftmals hilft es auch, dem Kind die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Optionen anzubieten. Zum Beispiel: was willst du zuerst machen? Zähneputzen oder Pyjama anziehen. Hat bei meinen Kindern meistens funktioniert. Und wisse diese Phase geht auch vorbei.

Nanny

am 22.10.2018

Wie alt ist das Kind denn?
Ist es ungefähr 2jährig? Dann wird es in der Autonomiephase sein und testet die Möglichkeiten seiner Handlungsfähigkeit im Umgang mit der Umwelt (also auch dir). Das Kind hat jetzt nämlich gemerkt, dass es eine eigenständige Person ist. Und es wird seine eigenen Wünsche unbedingt durchsetzen wollen. Das kann unterschiedlich heftig sein und dich zur Verzweiflung treiben. ABER: Es ist vergänglich.
Wichtig ist jetzt, dass du dich nicht verunsichern lässt und ruhig bei dir selbst bleibst. Nimm das Kind trotzdem immer ernst und bei Gelegenheit kannst du auch Kompromisse mit ihm finden oder ihm alternative Wahlmöglichkeiten bieten, die aber dann in jedem Fall durchgesetzt werden müssen. Es muss aber auch lernen, dass es nicht alles kann und dort kommuniziert man das dem Kind ruhig und nimmt es z.B. an der Hand. Es muss aber teilweise auch einfach den Frust darüber aus dem Leib schreien. Das ist okay, weil Frustrationstoleranz müssen sie erst lernen. Eine konsequente Linie deinerseits ist in diesem Fall das Wichtigste.

Wenn das Kind jedoch älter ist, dann würde ich auch probieren zu verstehen, warum das Kind so handelt.
Persönliche Grenzen, ruhig kommuniziert mit entsprechenden Konsequenzen, helfen da manchmal auch dabei. Damit das Kind merkt, dass es sich nicht wie die Axt im Walde aufführen kann.

Nanny

am 20.01.2018

Ah, mir fällt noch ein Tipp aus dem Bereich "De-Eskalation" ein: Es hilft oft, selbst mehr Ruhe auszustrahlen, wenn du ihm nicht in die Augen siehst, sondern weiter dein Ding machst, ruhig mit ihm redest, als ob nichts wäre. Vielleicht sucht er aus irgendeinem Grund diese "Reibung", den Kampf.. und der beginnt oft schon da, wo du (und sei es nur innerlich mit Emotionen) auf seinen provokanten Blick reagierst. Hoffe, es konnte helfen . Liebe Grüße!

Nanny

am 20.01.2018

Hallo Lena! Das wichtigste ist, dass du selbst die Ruhe bewahrst. Vielleicht kannst du wenn du allein bist, mal versuchen, dich in ihn hinein zu versetzen, so tief, bis du eine Ahnung davon bekommst, warum er so tut. Vielleicht haben die Eltern ihm bisher auch mehr durchgehen lassen und er ist deinen Umgang nicht gewohnt?

Nanny

am 06.12.2017

Lies das Buch: "Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn". Dort erfährst du alles über die Trotzphase und wie du das Kind darin begleiten kannst.

Nanny

am 13.07.2017

Vorerst, würde ich dies mal den Eltern mitteilen, vielleicht wissen sie weiter.
Kennst du das Mis-Fit Modell von Remo Largo? Vielleicht kannst du anhand dieses Modell's entsprechend handeln und herausfinden ob wohlmöglich ein Bedürfnis-Mangel beim Kind vorliegt. Ansonsten würde ich mich einfach bloß nicht verunsichern lassen. Es gibt Kinder die bis zur Belastungsgrenze des Erwachsenen sich herantasten und ausloten wo die Grenzen liegen. Auch wichtig ist trotz des Wutanfalls einfühlsam zu agieren und zu versuche in der Ich-Botschaft zu kommunizieren.

Nanny

am 07.07.2017

Ich brauche dringend euren Rat! Der Bub, den ich betreue, hat momentan eine schlimme Trotzphase und reagiert auf beinahe ALLES mit Wutanfällen!! Sei es, dass es Essen gibt und er aber gerade spielt oder ob Zeit für den Mittagsschlaf ist oder ob er eine Jacke anziehen soll, weil es draussen kalt ist oder oder oder…es ist einfach soooo anstrengend und ich weiss langsam nicht mehr, wie das noch weitergehen soll. … wie gesagt, über eure Ideen würde ich mich freuen!

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